Magenbypass-Operation

Eine Magenbypass-Operation ist in den letzten Jahren die am häufigsten eingesetzte Methode zur Reduktion der Adipositas bei Menschen mit Übergewicht.


Wir funktioniert die Magenbypass-Operation?

Während des Eingriffs wird der Magen im oberen Teil reduziert, ein kleiner Teil des Magens wird abgetrennt. Eine hochgezogene Schlinge des Dünndarms wird mit diesem sogenannten „Beutel“ verbunden.  

Dazu wird der Dünndarm durchtrennt. Ein Ende des Dünndarms wird wie bereits erwähnt an den Beutel angeschlossen und das andere Ende wird umgeleitet, sodass die Nahrung und Verdauungssäfte sich erst im mittleren Dünndarm miteinander vermischen. Der obere Teil wird direkt zum Dünndarm umgeleitet, der mit dem Magen verbunden ist (der „Bypass“). Der Rest des Magens bleibt intakt, aber bekommt keine Nahrung.


Die Verdauungssäfte werden in die weiter unten gelegenen Abschnitte des Darms geleitet, in denen die Nahrung verdaut wird, indem sie in ihre Bestandteile zerlegt wird.

Der kleine Magen hat etwa den Umfang einer Zitrone oder einer Kiwi. Er kann weniger Nahrung aufnehmen. Menschen mit einem Magenbypass nehmen daher weniger Nahrung (kleinere Portionen) zu sich.


Verbindung von Magen und Darm: der Pylorus (Magenpförtner)

Die Verbindung zwischen Magen und Darm ändert sich ebenfalls. Normalerweise sorgt der Pylorus dafür, dass die Nahrung nicht direkt in den Darm gelangt, sondern im Magen verbleibt, meistens 2-3 Stunden. Nach dem Magenbypass-Eingriff gelangt die Nahrung über die angepasste Verbindung direkt in den Darm.


Was man zum Magenbypass wissen muss

  • Nach einem Magenbypass ist es besonders wichtig, große Mengen Zucker und Fett zu vermeiden, da sonst unangenehme Phänomene auftreten können (Dumping-Syndrom).
  • Da der Körper weniger Nährstoffe absorbiert und nach dem Eingriff eine kleinere Menge Nahrung erhält, muss drohendem Nährstoffmangel mit Multivitaminpräparaten und Supplementen wie z.B. Celebrate Vitaminen vorgebeugt werden.
  • Der Eingriff wird mit der sogenannten Schlüssellochmethode vorgenommen. Dafür sind nur 5 kleine Hauteinschnitte im Bereich des Oberbauchs erforderlich, durch die eine kleine Kamera in die Bauchhöhle eingeführt werden kann. Der Eingriff dauert im Allgemeinen 60 Minuten.
  • Die Operation erfolgt unter Vollnarkose.
  • Für einen Magenbypass-Eingriff ist eine Überweisung des behandelnden Arztes erforderlich. Darüber hinaus muss auch eine Voruntersuchung von Experten erfolgen, u.a. von Ernährungsmedizinern und Psychiatern.
  • In den meisten Fällen werden die Kosten des Eingriffs teilweise oder vollständig von der Krankenversicherung gedeckt.
  • Die Kosten der Operation variieren je nach Krankenhaus.

Normalerweise erfordert der Eingriff einen Krankenhausaufenthalt von 2-3 Tagen, manchmal etwas länger (Drainage, Schmerzbehandlung, Ausschließen postoperativer Komplikationen). In der Regel nimmt die vollständige Erholung 6 Wochen in Anspruch. In bestimmten Zentren wird in den ersten Wochen eine Flüssigdiät vorgeschrieben. 


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