Omega-Loop-Eingriff

Mini-Magenbypass oder Omega-Loop-Eingriff

Aufgrund der Entwicklungen im Bereich der laparoskopischen (Schlüsselloch-)Chirurgie ist der MGBP wieder im Kommen. Er wird als schnelle und effektive alternative für den Standard-Magenbypass angepriesen. Diese Art der Adipositas-Chirurgie wird für extrem übergewichtige Patienten eingesetzt.

Was ist der Unterschied des Mini-Magenbypass zum Standard-Magenbypass?

Der wichtigste Unterschied zwischen dem Standard Magenbypass und dem Mini-Magenbypass besteht darin, dass beim Omega-Loop Eingriff nur eine Anastomose (Verbindungsgang) zwischen dem neuen Magen und der Bypass-Stelle erforderlich ist. Beim Standard-Magenbypass-Eingriff gibt es zwei Anastomosen - eine obere und eine untere Anastomose. Daher kann der MGBP schneller als der RYGBP und, zumindest theoretisch, mit weniger Komplikationen durchgeführt werden.

Da der Magenbeutel an der unteren Rundung des Magens kreiert wird und nur eine Anastomose vorgenommen wird, ist der Eingriff gegebenenfalls auch einfach umkehrbar, im Gegensatz zum Standard-Magenbypass.

Im Hinblick auf die Gewichtsverlustergebnisse zeigen Studien, dass der Gewichtsverlust nach einem Mini-Magenbypass mehr oder weniger den Ergebnissen nach dem Standard Roux-en-Y-Magenbypass entspricht.

Wie funktioniert der Mini-Magenbypass oder Omega-Loop-Eingriff?

Genau wie beim Standard Roux-en-Y-Magenbypass (RYGBP) funktioniert der Omega-Loop-Magenbypass (MGBP), indem er die Nahrungsmenge, die man jeweils zu sich nehmen kann reduziert und die Magen-Darm-Hormone, die den Appetit regeln, beeinflusst.

Bei einem Mini-Magenbypass-Eingriff wird der Magen zunächst unterteilt und es wird ein kleiner kreiert, der Beutel. Das ist der restriktive Teil des Eingriffs, der bedeutet, dass man bei jeder Mahlzeit nur eine kleine Nahrungsmenge zu sich nehmen kann.


Danach zieht der Chirurg eine Darmschlinge (150-200 cm lang) hoch und verbindet diese mit dem unteren Teil des Magenbeutels. (Die Verbindung von Darm mit Darm oder Magen mit Darm wird als Anastomose bezeichnet.) Das bedeutet, dass die Nahrung aus dem kleinen Beutel in den Dünndarm gelangt und sich dort mit den Verdauungssäften mischt, die aus dem Hauptteil des Magens in den Dünndarm befördert werden. Im Prinzip werden damit ca. 2 m Dünndarm umgangen, bevor die Absorption von Nahrung (und Kalorien) erfolgen kann. Eine geringere Kalorienaufnahme bedeutet Gewichtsverlust.

Was man zum Mini-Magenbypass wissen muss

  • Der Mini-Magenbypass wird immer unter Vollnarkose und mit einer Schlüssellochoperation durchgeführt.
  • Sie bleiben 2 bis 3 Tage im Krankenhaus. Wie bereits erwähnt: der Eingriff ist umkehrbar!
  • Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. 90 Minuten.
  • Die Erfahrung lehrt, dass es in den ersten zwei Jahren nach dem Eingriff möglich ist, 50 - 70% des Übergewichts zu verlieren.
  • Eine geeignete Operation für Diabetiker. Nach der Operation wird bei den Patienten eine sofortige Verbesserung der Diabetes festgestellt und bei einigen Patienten kann innerhalb weniger Tage nach der Operation das Insulin abgesetzt werden.
  • Supplemente bleiben lebenslang erforderlich,
  • Erzeugt eine signifikante Malabsorption von Eisen und Calcium.
  • Das Dumping-Syndrom kommt weniger häufig vor als beim Standard-Magenbypass.
  • Bei 5-10% der Patienten können Reflux-Probleme auftreten.

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