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Carina's OP Geschichte - Endspurt

Wenn Sie diese Zeilen lesen, liebe Leserin und lieber Leser, dann wurde ich bereits operiert. Hoffentlich mit gutem Ausgang. Aber da in der Zeitschriftenwelt ein paar Wochen zwischen dem Schreiben eines Textes und seiner Veröffentlichung liegen, bin ich momentan mit den letzten Vorbereitungen für die Operation beschäftigt. Ich befolge eine spezielle, zehntägige Diät, damit meine Leber schrumpft und der Arzt seine Arbeit gut machen kann. Eine Diät, bei der ich ich von kleinen Tütchen eiweißreicher Shakes und Puddings ernähre. Somit esse ich jetzt fast ausschließlich Eiweiße und so gut wie keine Fette und Kohlenhydrate. Auf diese Weise wird die Leber entfettet, und darüber hinaus hilft mir die Diät auch bei der Gewichtsabnahme vor der Operation.

Mein Gewicht liegt jetzt bei ungefähr 154 Kilo. Das ist ein wirklich erfreuliches Ergebnis. Angesichts dessen erscheint der Weg zum zweistelligen Gewicht schon deutlich kürzer und weniger unendlich. Ich kann die Diät gut einhalten, da die Eiweiße ziemlich gut sättigen und ich kein großes Hungergefühl habe. Ich fühle mich jedoch kraftlos und habe Kopfschmerzen, aber das gehört anscheinend dazu. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Eiweiß-Shakes schmecken mir nicht alle gleich gut, aber glücklicherweise darf ich zwischendurch auch etwas Rohkost essen. Darum ist eine mit Paprika, Gurken und Tomaten gefüllte Tupperdose im Moment mein ständiger Begleiter.

Als wir letztes Wochenende bei meinem Schwager und seiner Frau waren, wurde ich prompt auf die Probe gestellt. Sie wollten uns nämlich gern in einen Foodcourt einladen, weil die Kinder dort schön spielen können. Ein Foodcourt ist eine große Halle mit verschiedenen Restaurants und mittendrin ein Spielplatz. Tapfer nahm ich meinen Shake und meine Rohkost mit und begnügte mich damit zwischen all den Pizzen, belegten Brötchen, Eis und Nudeln. Das war hart, aber ich werde mich sowieso daran gewöhnen müssen. Künftig muss ich lernen, mich nicht mehr auf das Essen, sondern die Menschen oder die Aussicht zu konzentrieren. Ich denke, dass ich das kann, obwohl ich zugeben muss, dass eine Käsepizza unverschämt lecker riecht, wenn man sich nur von Grünzeug und Säften ernähren darf.
Die restlichen Vorbereitungen muss ich dann auch noch in dieser Woche hinter mich bringen. Dazu gehört eine tägliche Spritze mit Blutverdünnern zur Senkung des Thromboserisikos. Außerdem werde ich ein Mittel zum Magenschutz einnehmen müssen. Und dann kommen natürlich die praktischen Vorbereitungen. Das Haus von oben bis unten saubermachen, meine Sachen fürs Krankenhaus bereitlegen, für die Arbeit noch ein paar Dinge abschließen. Und dann kann es, was mich betrifft, losgehen

Auch meine Einstellung zur Operation habe ich grundlegend geändert. Bis letzte Woche war ich noch sehr nervös und ängstlich. Dazu kamen dann noch die Kommentare von Familie oder Freunden: „Mensch, hast du denn gar keine Angst?" oder „Du bist bestimmt wahnsinnig nervös, oder?“. Dem zustimmend, sagte ich dann tatsächlich, dass ich große Angst habe und sehr nervös sei. Aber das verschlimmerte meine Gefühle nur. Ich beschloss also, es anders anzugehen. Fragt man mich jetzt, ob ich Angst habe, antworte ich seitdem lachend: „Nein, ich freue mich darauf, ich bin bereit dafür und es wird ein großer Erfolg!“. Anfangs fühlte sich das völlig unnatürlich und künstlich an, aber ich wiederhole es auch mehrere Male am Tag im Spiegel. Und mittlerweile, eine Woche später, merke ich, dass ich auch wirklich anfange, mich so zu fühlen. Vielleicht sollte ich mir überlegen, diesen Spruch – umgekehrt – dem Chirurgen zu sagen: „Sie freuen sich auf diese OP, Sie sind bereit dafür und das Ganze wird ein großer Erfolg.“

Positives Denken hat eine unglaublich starke Wirkung. Es wird mir sicherlich helfen, das Ganze zu schaffen. Und sollte es trotz alledem Momente von Angst geben, dann denke ich an all die Dinge, die ich bald machen möchte, wenn ich schlanker bin: Rollschuhfahren mit den Kindern, 100 Mal nacheinander die Rutsche hinuntersausen, in den Freizeitpark und in alle Karussells samt Achterbahnen passen, mit dem Flugzeug fliegen, ohne dass ich um einen zusätzlichen Gurt bitten muss, Kleidung in einem normalen Geschäft kaufen und so weiter. Ich könnte hier fünf Seiten vollschreiben, so lang ist meine Wunschliste. Und wenn ich noch ein klein wenig länger durchhalte, dann wird all dies ganz bestimmt möglich sein.

Endspurt

154 Kilo