Eiweissarten

Eiweissarten

Was ist der Unterschied zwischen WPI, WPC und Milcheiweiss?

Hier finden Sie Informationen über die Unterschiede zwischen den einzelnen Eiweissformen und deren Assimilierbarkeit.

1.          Unterschiedliche Eiweissquellen

Eiweisse können aus unterschiedlichen Ausgangsstoffen stammen, wobei jede Eiweissquelle ihren eigenen Wert hat, abhängig von den Aminosäuren, aus denen sie besteht sowie von der Länge der Aminosäureketten. Deshalb gibt es Eiweißformen, die leicht und schnell bzw. mühsam und langsam vom Körper aufgenommen werden. Es gibt: Molkenproteine, Fleisch, Eier, Caseine und Soja. Welche Art von Eiweiß sollten Sie auswählen? Wir sind der Meinung, dass man versuchen sollte, den überwiegenden Anteil des täglichen Eiweißbedarfs über die Nahrung aufzunehmen, wobei Vielfalt das A und O ist! Abwechslung ist und bleibt das Zauberwort! Wir möchten hier verschiedene Eiweißquellen der Reihe nach durchgehen.

2.          Molkenproteinisolat

Molkenproteinisolat ist die momentan hochwertigste verfügbare Eiweißform. Es besteht aus Molke, einem Produkt, das bei der Käseherstellung entsteht. Die kurzen Eiweißketten und Peptide sorgen dafür, dass es innerhalb von wenigen Minuten vom Körper aufgenommen werden kann. Man darf nicht vergessen, dass eine höherer biologische Wertigkeit auch eine schnellere Aufnahme durch den Körper bedeutet. Je schneller die Aufnahme, desto schneller erfolgt der Transport durch den Körper und hin zu den Muskeln. Wir empfehlen eine Einnahme von maximal 30 g pro Mahlzeit, denn das ist die Menge, die der Körper jeweils aufnehmen kann. Eine Aufnahme von großen Mengen ist deshalb sinnlos und wäre zudem Geldverschwendung. Beim Kauf eines Eiweißpulvers ist WLS Pure Molkenproteinisolat die beste Investition, die man machen kann, weil es sehr schnell vom Körper absorbiert wird. So kann zum Beispiel nach dem Sport mit Molkenproteinisolat rasch wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden, um die Muskeln ausreichend zu versorgen. Auch bei einer Diät ist WPI Pure die beste Wahl. Es ergänzt eine Diät ohne Kohlenhydrate perfekt und ist laktose- und fettfrei. Auf diese Weise werden auch beim Abnehmen kostbares Muskelgewebe und Glutamine erhalten. Wichtig: 30 g WPI Pure liefern ca. 28 g reines Eiweiß!

3.          Molkenproteinkonzentrat

Molkenproteinkonzentrat (WPC) war die erste Art von isolierten Molkenproteinen, es hat jedoch Ketten, die wesentlich langsamer verdaut werden, als bei WPI. Molkenproteinkonzentrat ist viel günstiger als Molkenproteinisolat, das fast doppelt so teuer ist. Womit hängt das zusammen? In WPC sind noch Laktose und alle Fette vorhanden, die bei Molkenproteinisolat komplett herausgefiltert wurden. Dabei handelt es sich um ein kompliziertes und kostenintensives Verfahren. Daher der Preisunterschied. ABER AUFGEPASST!!! Molkenproteinkonzentrat wird häufig von Herstellern eingesetzt, die Molkenproteine auf eine kostengünstige Art und Weise den Kunden unterjubeln möchten. Dies erfolgt häufig über eine Mischung aus WPC und einer kleinen Menge WPI, was dann verkauft wird als: Pure Whey!! Oder als Optimum Whey oder Whey Only und andere leere Versprechungen. Schauen Sie sich die Labels und Etiketten immer genau an. WPC wird auch viel in sogenannten Protein-Bars und -Riegeln verarbeitet. Sie sollten vor dem Kauf von WPC erwägen, dass eine Schachtel Eier wesentlich günstiger ist und dieselbe Wirkung hat. Denn was wir brauchen ist Isolat.

4.          Andere Eiweißquellen:

Um eine eiweißreiche Diät ein Leben lang durchhalten zu können, ist Abwechslung an der Tagesordnung. Dabei sollte die Tagesration möglichst über unterschiedliche Lebensmittel zugeführt werden und mit mehreren Shakes pro Tag ergänzt werden, um den Tagesbedarf zu decken. Weiter unten sind einige Eiweißquellen aufgeführt mit dem jeweiligen Eiweißgehalt pro 100 g. Mehr erfahren? Klicken Sie hier: http://www.voedingswaardetabel.nl/

5.          Eier

Eier sind eine sehr vielfältige Proteinquelle. Dabei geht es um das gesamte Ei. Das meiste Eiweiß befindet sich nämlich im Eigelb, neben B-Vitaminen und Spurenelementen. Pro Ei werden 7 g Eiweiß aufgenommen. Eier sollten umsichtig verwendet werden, dann sind sie eine gute Eiweißquelle. Eier sind eine abwechslungsreiche Möglichkeit, um den täglichen und wöchentlichen Eiweißbedarf zu decken.

6.          Fleischproteine

Hierzu zählen auch Fisch und Geflügel. Im Rahmen einer Diät empfehlen sich Hühnchen und Thunfisch, weil diese wenig Fett beinhalten. Auch rotes Fleisch ist eine gute Eiweißquelle und enthält zudem noch andere wichtige Stoffe, wie Eisen und Mineralien. Gebratenes Fleisch und Schmorfleisch sind möglicherweise etwas zu schwer, aber ein medium gebratenes Steak oder ein Carpaccio ist auch etwas für die meisten WLS-Patientinnen und -Patienten! Fleisch, Fisch und Geflügel enthalten durchschnittlich etwa 20 g Eiweiß pro 100 g.

7.          Milchproteine

Eine gute zusätzliche Eiweiß- und Calciumquelle. Allerdings müssen Sie schon ein paar Liter Milch trinken, bevor sich eine Wirkung zeigt. Manche Menschen haben eine Laktoseintoleranz (z. B. nach einer Darmoperation). Dann ist Milch in der Tat keine Option. In Pulverform werden Milchproteine häufig als ‚Füllmittel‘ eingesetzt, in sogenannten ‚Fitnesscenter-Eiweißshakes‘. Hinsichtlich der molekularen Zusammensetzung hat Calciumcaseinat, wie Milchproteine auch genannt werden, eine wesentlich gröbere Struktur im Vergleich zu WPI. Zudem wird es weniger gut vom Körper aufgenommen, weil es dazu neigt, im Magen/Darmkanal zu klumpen.

8.          Sojaproteine

Soja ist als alleinige Eiweißquelle aufgrund der weniger guten Aufnahmefähigkeit durch die Gedärme praktisch wertlos für alle, die etwa 100 g Eiweiß pro Tag zu sich nehmen müssen. In Kombination mit anderen, möglichst hochwertigen Eiweißen, kann es jedoch eine Ergänzung sein, um das Eiweißspektrum so breit wie möglich zu gestalten. Sojaproteine können zu einer Senkung des LDL-Cholesterinspiegels beitragen. Sie sollten hiervon nicht zu viel zu sich nehmen und Sojaproteine auch nie zu Ihrer Haupteiweißquelle machen. Dieses alternative Eiweißprodukt kann Ihnen jedoch rund 15 g Eiweiß pro 100 g eines Sojaprodukts liefern.

9.          Nüsse/Samen:

Ein hervorragender Snack für zwischendurch! Eignen sich bestens als Zwischenmahlzeit. Nüsse haben einen hohen Eiweißanteil. Pro 100 g beinhalten sie:

Cashewnüsse

18 g

Eiweiß

Walnüsse

15 g

Eiweiß

Erdnüsse

26 g

Eiweiß

Pistazien

19 g

Eiweiß

Pinienkerne

27 g

Eiweiß

Sonnenblumenkerne

27 g

Eiweiß

 

 


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