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Vitamin B12 Mangel?

Viele Menschen laufen, ohne es zu wissen, mit einem Vitamin B12-Mangel herum. Es handelt sich hier um eine stille Epidemie, die sich aber inzwischen doch auf unsere Gesundheit auswirkt. Häufig kommen Menschen mit Beschwerden zum Arzt und ihr Blut wird dann nicht auf B12 untersucht.

Vitamin B12 kommt nur in tierischen Produkten wie Fleisch, Eiern und Käse vor. Ab und zu wird kommt die Diskussion, ob pflanzliche Nahrungsmittel auch Vitamin B12 enthalten können, wieder auf. Dabei handelt es sich um die sogenannten Cobamide, pflanzliche Analoge von Vitamin B12, die aber nicht dieselbe Wirkung wie das tierische Cobalamin haben. Vitamin B12 wird im Darm von Tieren produziert. Gut 50% der Vegetarier haben laut Studien einen Vitamin B12-Mangel und bei Veganern liegt dieser Anteil im Durchschnitt sogar bei 80%.

Häufig beginnen die Beschwerden relativ harmlos, werden aber im Laufe der Zeit immer intensiver. Vitamin B12 ist wasserlöslich und kann bis zu 5 Jahre lang in der Leber gespeichert werden, danach sind die Reserven erschöpft.

DIE 8 ANZEICHEN EINES VITAMIN B12-MANGELS

1. Prickeln

Ein Mangel an Vitamin B12 äußert sich meistens als Kribbeln in Händen und Füßen. In einer späteren Phase kann dies auch Zucken in Armen und Beinen verursachen. Selbst zuckende Augenlider können ein Hinweis auf einen B12-Mangel sein.

2. Schwerer Kopf

Vitamin B12 hat eine starke Wirkung auf die Nerven, da es bei der Produktion von Myelin eine Rolle spielt. Das ist eine Schutzschicht um die Nerven. Wenn diese abbröckelt, können Ermüdungserscheinungen, Gedächtnis- und Sprachprobleme langsam aber sicher immer mehr in den Vordergrund treten.

3. Niedergeschlagenheit

Vitamin B12 spielt eine Rolle bei der Produktion der Monoamin-Neurotransmitters. Als Beispiele nennen wir Dopamin und Serotonin. Ein Mangel an diesen Neurotransmittern kann Passivität und Depressionen verursachen. B12 hilft auch, das schädliche Homocystein abzubauen. Ein zu hoher Cysteingehalt kann ebenfalls Depressionen verursachen.

4. Blutarmut

Vitamin B12 spielt bei der Produktion von roten Blutkörperchen eine Rolle, und somit kann ein Mangel zu Blutarmut führen. Ohne eine ausreichende Menge roter Blutkörperchen kann nicht genug Sauerstoff durch den Körper zirkulieren, was zu Ermüdung, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl und Ohrensausen führen kann. Die meisten Menschen mit Blutarmut sehen bleich aus.

5. Schlafprobleme

Da Vitamin B12 für die Produktion von Serotonin wichtig ist, können Schlafprobleme auftreten. Serotonin ist nämlich der Ausgangsstoff für Melatonin, ein Schlafhormon.

6. Durchfall oder dünner Stuhlgang

Vitamin B12 spielt eine Rolle bei den Stoffwechselprozessen von Fetten und Proteinen. Wenn diese Prozesse nicht adäquat verlaufen, kommt häufig dünner Stuhlgang vor. Dadurch muss man mehrmals täglich die Toilette aufsuchen. Die Nährstoffe können dadurch nicht gut verwertet werden und das verursacht komplette Erschöpfung und Untergewicht.

7. Bauchschmerzen

Wenn man zu wenig Vitamin B12 im Blut hat, wirkt sich dies auf die Produktion der DNA aus. Vitamin B12 hilft bei der Synthese des genetischen Materials. Insbesondere bei sich schnell teilenden Zellen lässt sich das gut erkennen. Die Darmzellen teilen sich besonders schnell, sodass man bei einem Vitamin B12-Mangel Probleme mit der Darmwand bekommen kann. Ein kranker Darm kann Ihre Gesundheit komplett untergraben.

8. Mundprobleme

Weitere Signale einer gestörten DNA-Synthese können auch eine schmerzende Zunge, Aphten und blutendes Zahnfleisch sein. Das Epithelgewebe des Mundes teilt sich besonders schnell, sodass kleine Wunden in einer gesunden Situation meistens innerhalb weniger Tage der Vergangenheit angehören.

Handelt es sich wirklich um einen B12-Mangel?

Vitamin B12 wirkt mit Vitamin B11 zusammen, bzw. mit Folsäure. Das bedeutet, dass die Beschwerden manchmal auf einen B12-Mangel hinweisen, es sich aber eigentlich um einen Mangel an Folsäure handelt. Vitamin B12 kann aus Fleisch, Milch und Eiern bezogen werden, aber in vielen Fällen ist die Einnahme eines Supplements unvermeidlich. Zum Glück kann man B12 speichern, es ist also nicht erforderlich, die Tabletten täglich einzunehmen. Leider liegen nahezu alle B12-Vitamine in Multivitaminpräparaten in Form von Cyanocobalamin vor. In dieser Form ist das Cobalamin (B12) an den Träger Cyanid gebunden. Diese Form kommt in der Natur nicht vor. Cyanid kennen wir auch als Rattengift. Man kann sich eigentlich besser für Methylcobalamin und Adenosylcobalamin (letzteres wird auch als Dibencozid bezeichnet) entscheiden. Wenn Sie B11 Supplemente benötigen, darauf achten, dass Sie Folat oder MTHF kaufen. Folsäure ist nämlich ebenfalls eine nicht in der Natur vorkommende Verbindung und hat nicht dieselbe Wirkung wie der natürliche Stoff.